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Hersteller:Verlag Kenning

Die Usedomer Bäderbahn

Die Usedomer Bäderbahn 96 Seiten DIN-A4 gebunden, 90 Farb- und 120 SW-Fotos, 10 Tabellen und 12 Skizzen,

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Die Usedomer Eisenbahngeschichte begann vor 150 Jahren mit dem Bau der Strecke Züssow – Wolgast. 1876/94 kam die Hauptbahn Ducherow – Swinemünde – Heringsdorf hinzu, die jedoch nach 1945 weitgehend von der Landkarte verschwand. Relikte ihrer berühmten Karniner Hubbrücke erinnern noch an sie. Kern der Bäderbahn ist die vor 100 Jahren eingeweihte Strecke Heringsdorf – Wolgaster Fähre entlang der längsten Strandpromenade Europas. In den 30er Jahren entstand die Stichstrecke von Zinnowitz nach Peenemünde, der Geburtsstätte der Raumfahrt.

Nach der Wende der Jahre 1989/90 sah es um die Inselbahn düster aus. Ein umständlicher Betrieb, veraltete Züge, Strecken und Bahnhöfe sowie unattraktive Fahrpläne und Tarife kennzeichneten die Situation in der ausklingenden Reichsbahnzeit. Weil aber immer mehr Gäste die Reize der Sonneninsel entdeckten, nahm der Autoverkehr rasend zu. Dringend mußte eine Verjüngungskur der Bäderbahn einem Verkehrskollaps vorbeugen. Angeregt durch ein von Dresdner Studenten speziell auf Usedom zugeschnittenes Bahnkonzept trieb der Chef der Deutschen Bahn AG, Heinz Dürr, mit dem „Projekt Usedom“ die Revitalisierung der Inselbahn voran. Schon im Frühjahr 1993 lösten Schienenbusse die lokbespannten Züge ab. Mit Elan begann die 1994 gegründete Usedomer Bäderbahn (UBB) mit der Erneuerung der Gleis-, Sicherungs- und Bahnanlagen, der Restaurierung der Bahnhofsgebäude sowie der Schaffung neuer Haltepunkte. Mit der Freigabe der Wolgaster Klappbrücke für die Eisenbahn im Mai 2000 präsentierte sie ihre ersten Gelenktriebwagen, die heute den gesamten Zugverkehr der Usedomer Bäderbahn bewältigen.


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